391 1 E16615 Alpa 063293 MEDIUM
391 2 E16615 Alpa 063290 MEDIUM
391 3 E16615 Alpa 063201 MEDIUM
391 4 E16615 Alpa 063319 MEDIUM
391 5 E16615 Alpa 063094 MEDIUM
391 6 E16615 Alpa 063100 MEDIUM
391 7 E16615 Alpa 063205 MEDIUM
391 8 E16615 Alpa 063388 MEDIUM

Studentisches Wohnen in Bümpliz

Bauherrschaft:

Halter AG Entwicklungen

Studienauftrag:

2008 Städtebauchliches Konzept S-Bahnstation Bümpliz Nord

Planung:

2013 - 2014

Ausführung:

2015 - 2016

ARGE:

Schär Buri Architekten BSA SIA
Rolf Mühletaler Architekten

Projekt:

Architektur und Städtebau | Zwei unterschiedlich grosse und verschieden hohe Gebäude bilden den imagebildenden Auftakt des zukünftigen Ensembles aus sechs Bauten. ihre einheitliche, aber nicht gleiche Gestaltung stellt der heterogenen, unfertigen städtebauliche Situation eine robuste Körperhaftigkeit entgegen. Rundum öffentlich, durchlässig und gleichwertig strahlen die Gebäude zu den Geleisen wie insbesondere zur Mühledorfstrasse Öffentlichkeit aus, welche durch Verkaufs- und Gastronomienutzungen im überhohen Erdgeschoss gestärkt und gefördert wird. Die offene Loggia-Architektur der Ostfassade zeichnet den städtebaulichen Auftakt von der Stadtseite aus. Die Gebäude folgen der sanften Steigung der Mühledorfstrasse. Dem Kopfgebäude vorgelagert, nimmt ein gegenüber den Strassen erhöhten Platz eine wichtige identitätsstiftende Funktion mit Aufenthaltsqualitäten ein. Beim kleinen Haus bietet eine erhöhte Terrassensituation die Möglichkeit von Aussennutzungen, z.b. für Restaurant oder Läden an. Neben seiner charakteristischen Höhenstaffelung bezieht sich die architektonische Konzeption auf klassische Themen wie die Dreiteiligkeit von Sockel, Fassade und Dach. Gegenüber den unhierarchischen, horizontal geschichteten Geschossbauten der Nachbarsüberbauungen strebt das gewählte architektonische Vokabular allgemeine Werte an, welche verschiedensten Nutzungen, auch und im Speziellen späteren Etappen einen unaufgeregten Spielraum und Rahmen bietet. Die zukünftig sechs Häuser verstehen sich als Ensemble, welches das Ganze in den Vordergrund drängt und das einzelne Teil des Ganzen, den Ensembles bleibt.

Innere Organisation | Die kompakten Häuser, das eine nahezu quadratisch, das andere rechteckig, sind als Skelettbauten mit aussteifenden Erschliessungskernen in Stahlbeton konzipiert. Beiden Häusern eigen sind die kranzförmigen, nach allen Seiten orientierten Wohneinheiten für das studentische Wohnen. Unterschiedlich grosse Einheiten decken ein grosses Spektrum an Nutzungseinheiten ab. Studios, Zweizimmer-, Drei- einhalb- und Fünfzimmerwohnungen bilden im Wesentlichen das Angebot. Grosse Dachterrassen kompensieren, die aufgrund der dichten städtebaulichen Situation, fehlende privaten Aussenräume. Die Erschliessungsräume und die Treppenhäuser sind in Sichtbeton materialisiert und erzeugen mit dem fugenlosen hellgrauen Bodenbelag eine heitere und elegante Raumstimmung. Aufgesetzte kubische Leuchten sind zusammen mit den Wohnungstüren aus furniertem Holz wesentlicher Bestandteil der kargen, aber eleganten Zugangssituation. Die Wohnungen selber sind entsprechend den zu erwartenden häufigen Mieterwechseln robust und solide materialisiert.

Schär Buri Architekten BSA SIA | Ostermundigenstrasse 73 | 3006 Bern | T +41 31 357 53 88 | info@schaerburi.ch | Impressum | Disclaimer